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12. Deutsche Betonkanu-Regatta. Der Countdown läuft.

FH Augsburg - Studenten des 4. Semesters mit Boot II

Die Betonkanu-Regatta startet in die zwölfte Runde. Am 19. und 20. Juni ist es endlich soweit: Dann findet die Betonkanu-Regatta der deutschen Zement- und Betonindustrie auf dem Baldeneysee in Essen statt. JACBO ist als Sponsor des motivierten Teams der Hochschule Augsburg dabei. Wie in den Vorjahren, wird die Regatta in zwei Klassen ausgetragen: Während in der Wettkampfklasse möglichst leichte, aber gleichzeitig robuste Kanus mit Wanddicken von wenigen Millimetern gefragt sind, gilt es, in der offenen Wettkampfklasse mit originellen und witzig gestalteten Booten zu überzeugen. Einzige Bedingung: Das Objekt muss aus Beton sein. Dr. Matthias M. Middel, Obmann des Regatta-Ausschusses, ist gespannt auf die außergewöhnlichen Betonkanus, die von den Teilnehmenden selbst konstruiert und gebaut werden: "Die Betonkanu-Regatta ist jedes Mal ein einmaliges Erlebnis - für die Zuschauer, aber auch für die Teilnehmer, die diesmal wieder ausgeklügelte und spektakuläre Bootskonstruktionen in Betonbauweise präsentieren werden. Mit dem Baldeneysee in Essen haben wir einen Veranstaltungsort im Herzen des Ruhrgebietes ausgewählt, der Attraktivität mit einer hervorragenden Wettkampftauglichkeit verbindet."

Ein witziges Betonboot

Die Betonkanu-Regatta erinnert stark an herkömmliche Bootsrennen: Die Kanus unterliegen bestimmten Fertigungsnormen und sehen sehr professionell aus. Bei der Regatta gilt es einer abgesteckten Route zu folgen. Besonders riskant sind die Wendemanöver und erfordern Teamwork: Wer sich zu weit in die Kurve legt, dessen Kanu läuft voll und sinkt. Der Regatta-Sieg wird schon mal mit harten Bandagen umkämpft, eine gezielte Rammattacke sorgt für Risse und Wassereintritt beim gegnerischen Betonkanu.

Originelle Boote in der offenen Wettkampfklasse

Neben der Regatta geht es vor allen Dingen um die Konstruktion und Ausführung der Kanus in Beton. Bei der Konstruktion wird Wert auf Schnelligkeit und Wendigkeit der Boote gelegt, sowie auf ein möglich geringes Gewicht und hohe Festigkeit. Die Bootswand muss beim Transport und im Verlauf des Rennens die Hauptbeanspruchungen aus Last und Biegung aufnehmen. Neben den Mörteleigenschaften sind noch andere Faktoren zu berücksichtigen: Statische Gegebenheiten am Heck und Bug, Torsionen im Rumpf und natürlich der Wasserkontakt. Die Studenten müssen ein Kanu konstruieren und bauen, das im Wettkampf einige hundert Meter übersteht, das gute Festbetoneigenschaften vorweist, eine ansprechende Optik hat und gut durchkonstruiert ist.

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– Aktualisiert am 06.09.2010 –