Der Marterpfahl
Der Marterpfahl war ein bei einigen Indianerstämmen in Nordamerika verwendeter Pfahl, an den gefangene Feinde festgebunden wurden, die dann einer fast unerträglichen Tortur ausgesetzt wurden. Der dafür verwendete Pfahl hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit den anderen Zwecken dienenden Wappenpfählen.
Tatsächlich belegt ist die Verwendung nur bei wenigen Stämmen, darunter bei den Irokesen, Kiowa und Comanchen. Die Prozedur verlief auch nicht notwendig tödlich; es sind Berichte überliefert, wonach Personen, die diese Folter überstanden haben, freigelassen wurden. Sie wurde auch nicht angewandt, wenn der Betroffene vorher eine Art Spießrutenlaufen unbeschadet überstanden hatte, bei dem er eine Gasse aus zwei Reihen von Indianern zu passieren hatte, die mit Stöcken auf ihn einschlugen. Die öffentliche Folter von gefangenen Feinden am Marterpfahl war ein traditionelles Ritual. Gefangene Feinde wurden für Stunden, manchmal sogar für Tage, großen Schmerzen ausgesetzt. Je größer der Respekt war, den die Indianer ihrem Feind entgegenbrachten, desto unbarmherziger war die Tortur. Das Opfer hingegen verhöhnte seine Peiniger und zeigte sich möglichst unbeeindruckt von den Qualen. Das Indianerministerium nutzte seinen Einfluss während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs auf die Indianer, um das Töten und Quälen von gefangenen Gegnern zu unterbinden.
Informationen und Bilder werden über das Internet schnell bis in den hintersten Winkel dieser Welt verteilt. Das trifft offensichtlich auch auf Bilder aus dem JACBO-Bildarchiv zu. ...mehr lesen
DIN-Normen 4014/EN 1536
Laut Beschluss der europäischen Kommission wurden die maßgebenden nationalen ...mehr lesen
DEKRA Zertifikat
Die JACBO Pfahlgründungen GmbH hat als erstes Unternehmen der Branche das SCC-Zertifikat erhalten. ... mehr lesen
– Aktualisiert am 05.02.2012 –



