Wissenswertes – eine ganze Stadt auf Pfählen.
Venedig wurde auf Millionen von Eichen-, Lärchen- und Ulmenpfählen gebaut. Je höher und schwerer die Häuser waren, um so sorgfältiger musste die Pfahlgründung vorbereitet werden.
Man hatte früh entdeckt, dass sich unter den Schlammablagerungen fester Lehmboden befand, und dass sich auf Pfählen, die man in diese Schicht einbrachte, hohe Gebäude errichten ließen.
Auf diesen Gründungspfählen ruhte eine Art Ponton aus zwei Schichten von Lärchenbohlen, die mit Backsteinen belegt wurden. Auf den Belag stützen sich die Grundmauern und schließlich das oberirdische Mauerwerk. Nur diejenige Bodenfläche eines Hauses wurde mit Pfählen abgesichert, auf die tragende Mauern aufgesetzt wurden. Solange die mit Öl und Teer konservierten Pfähle luftdicht von Wasser umgeben waren, wurde der Verfall des Holzes verhindert. Die Bauten selbst wurden, um Gewicht zu sparen, mit leichten, hohlen Tonziegeln erbaut.
Um eine ungefähre Vorstellung davon zu geben, wie viele Pfähle als Grundlage für größere Gebäude nötig waren: die Rialtobrücke ruht angeblich auf 12.000, der Campanile von San Marco auf 100.000 Pfählen. Die Kirche Santa Maria della Salute steht auf rund 1,1 Millionen Pfählen.
Wissenswertes
Die Zeichnung des Türmachers mit Bohrer, von Albrecht Dürer, ist ein deutsches Beispiel für die Darstellung von Bohrgeräten im Mittelalter. ...mehr lesen
DIN-Normen 4014/EN 1536
Laut Beschluss der europäischen Kommission wurden die maßgebenden nationalen ...mehr lesen
DEKRA Zertifikat
Die JACBO Pfahlgründungen GmbH hat als erstes Unternehmen der Branche das SCC-Zertifikat erhalten. ... mehr lesen
– Aktualisiert am 10.09.2010 –


