Pressebericht
Bauarbeiten für Kraftwerk gestartet. JACBO liefert die Teilverdrängungsbohrpfähle.
Mit der Pfahlgründung haben die Bauarbeiten für das Biomasseheizkraftwerk der Firma Prokon-Nord in Emlichheim begonnen. Ein mächtiges Bohrgerät der Firma JACBO mit Sitz in Schüttorf, Köln, Schwerin und Augsburg dringt 120 Mal bis zu Tiefen zwischen 17 und 22,5 Metern vor, die 72 Zentimeter durchmessenden Bohrlöcher werden mit Beton gefüllt.
Nachdem die Vermessungsingenieure die Bohrpunkte markiert haben, sind jetzt die Spezialisten von JACBO am Werk. Das 92 Tonnen schwere fahrbare Bohrgerät wird über dem eingemessenen Punkt ausgerichtet, dann treiben 850 PS die 22,5 Meter lange Bohrschnecke in die Erde. „Computergesteuert, erschütterungsfrei und kontinuierlich digital überwacht“, heißt es von Seiten des Unternehmens.
Für JACBO-Geschäftsführer Arij J. W. Lambo ist Emlichheim kein unbekannter Arbeitsplatz. Für den mächtigen Silo der Emsland-Stärke in unmittelbarer Nachbarschaft des zukünftigen Heizkraftwerkes hat JACBO ebenfalls die Pfahlgründung erledigt. In zwei Wochen sollen die Gründungsarbeiten für das neue Kraftwerk abgeschlossen sein.
„Bis dahin sind fast 2000 Kubikmeter Beton in die Erde gepumpt“, sagt Arij Lambo. Danach geht es auf die nächste Baustelle. Schließlich muss sich das 1,5 Mio. Euro teure Bohrgerät auch bezahlt machen.
Quelle: Grafschafter Nachrichten
Wissenswertes
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– Aktualisiert am 10.09.2010 –


