Pressebericht
Warum Bohren und nicht Rammen?
…und warum überhaupt so ein Aufwand? Auf Grund der Bodenuntersuchungen wurde festgestellt, dass der auf dem Baugrundstück angetroffene Baugrund nicht genügend tragfähig ist. Spätere Setzungsschäden ohne eine sogenannte „Tiefgründung“ sind daher nicht auszuschließen.
Also versuchte man mit Hilfe von ca. 17-20 m langen Betonpfählen den nicht tragfähigen Boden zu überbrücken und diese auf eine in dieser Tiefe anzutreffende tragfähige Schicht zu stellen. Das Gebäude steht also praktisch auf einem gigantischen Pfahlrost. Am einfachsten ist das Einschlagen der vorher berechneten Pfähle mit einer großen Ramme in den Boden. Die dabei erzeugten Erschütterungen hätten aber den Arbeitsablauf der großen Druckmaschinen gestört und ggf. Schäden verursacht.
Also entschied man sich für die Gründungsarbeiten auf den schwingungsfrei arbeitenden Bohrer der Firma JACBO Pfahlgründungen GmbH zurückzugreifen und sogenannte Bohrpfähle zu verwenden. Hierzu wurde das Erdreich in vorberechneter Stärke ausgebohrt und das entstehende Loch mit Beton und Eisenbewehrung gefüllt. Nach Fertigstellung wird mittels besonderer Technik die Festigkeit des Pfahles festgestellt, protokolliert und erst dann werden die weiteren Bauarbeiten freigegeben.
Quelle: Gerhard Druck GmbH
Wissenswertes
Die Zeichnung des Türmachers mit Bohrer, von Albrecht Dürer, ist ein deutsches Beispiel für die Darstellung von Bohrgeräten im Mittelalter. ...mehr lesen
DIN-Normen 4014/EN 1536
Laut Beschluss der europäischen Kommission wurden die maßgebenden nationalen ...mehr lesen
DEKRA Zertifikat
Die JACBO Pfahlgründungen GmbH hat als erstes Unternehmen der Branche das SCC-Zertifikat erhalten. ... mehr lesen
– Aktualisiert am 10.09.2010 –


