Bohrpfähle von JACBO.
Der passende Bohrpfahl für jedes Bauvorhaben.
JACBO-Bohrpfähle sind in nahezu allen Bereichen von Pfahlgründungen einsetzbar. Ganz gleich, ob einzelne Druck- und Zugpfähle, Pfahlgruppen oder Pfahlwände erforderlich sind. Die Herstellung der Pfähle wird individuell an die Anforderung des jeweiligen Projektes angepasst – durch Variation von Durchmessern, Pfahllängen und Bohrtechniken. Alle JACBO-Bohrpfähle werden dabei nach DIN 4014/EN 1536 hergestellt. Der Herstellungsprozess wird während der gesamten Herstellungsdauer über moderne Messinstrumente aus der Kabine des Bohrgeräts überwacht und dokumentiert.
JACBO-S
Schneckenbohrpfahl, Pfahl DIN 4014-BE/EN 1536 mit kleinem Zentralrohr, ca. Ø 28 cm (Teilverdrängungspfahl mit kleinem Zentralrohr). Bohrerdurchmesser 30–100 cm. Besonders geeignet für härtere Böden (Bodenklasse 6–7), Bohrer je nach Anforderung mit Meißel ausgestattet. Im Regelfall erfolgt die Pfahlherstellung mit einer konstruktiven Anschlussbewehrung. Abhängig vom Pfahldurchmesser sind Bewehrungslängen bis 16 m möglich. Die Körbe werden nach dem Betoniervorgang in den Pfahl eingerüttelt.
JACBO-O
Teilverdrängungsbohrpfahl, Pfahl DIN 4014-BE/EN 1536 mit großem Zentralrohr und konisch zulaufender Spitze (Verhältnis Di/Da ≥ 0,55).In der Regel wird aufgrund von Erfahrungswerten, die durch vergleichbare Probebelastungen ermittelt wurden, eine Erhöhung der Mantelreibung von mindestens 25 % gegenüber den DIN-Werten angesetzt. Diese Erhöhung berücksichtigt die höhere Tragfähigkeit aufgrund des Verdrängungseffektes gegenüber herkömmlichen Bohrpfählen. Bohrerdurchmesser 40–75 cm. Grundsätzlich erfolgt die Herstellung mit einer konstruktiven Anschlussbewehrung analog zum Schneckenbohrpfahl.
JACBO-B
Teilverdrängungsbohrpfahl, Pfahl DIN 4014-BE/EN 1536 mit großem Zentralrohr und großer Fußplatte, ggf. 60° Spitze (Verhältnis Di/Da ≥ 0,55). In der Regel wird aufgrund von Erfahrungswerten, die durch vergleichbare Probebelastungen ermittelt wurden, eine Erhöhung der Mantelreibung sowie des Pfahlspitzenwiderstandes von mindestens 25 % gegenüber den DIN-Werten angesetzt. Diese Erhöhung berücksichtigt die höhere Tragfähigkeit aufgrund des Verdrängungseffektes gegenüber herkömmlichen Bohrpfählen.
Pfähle dienen zur Lastabtragung in tiefer liegende Bodenbereiche (Tiefgründung). Hinsichtlich des Herstellungsorts unterscheidet man zwischen Fertig-, Ort- und Mischpfählen. Entsprechend der Richtung der Belastungskomponente in Achsrichtung des Pfahls trennt man zwischen Druck- und Zugpfählen. Reibungspfähle tragen die Lasten im Wesentlichen durch Mantelreibung am Pfahlumfang auf die tragfähigen Schichten ab. Spitzendruckpfählen übertragen die Lasten hauptsächlich durch Spitzendruck auf den Baugrund. Bohrpfähle können auch nach der Lage der tragfähigen Schicht unterschieden werden. Bei stehenden Pfählen werden die Bauwerkslasten durch die Pfähle auf tieferliegende, tragfähige Bodenschichten übertragen. Liegen diese jedoch zu tief, können schwebende Pfähle eingesetzt werden. Die bindigen Schichten werden bei zunehmender Tiefe allmählich fester. Daher kann man mit geringeren Setzungen als bei Flächengründungen rechnen. Ebenso verteilt sich die Bauwerkslast durch Mantelreibung am Pfahlschaft.
Druckpfähle
Bei Druckpfählen ist die resultierende Belastung zum Boden gerichtet. Druckpfähle tragen die Belastung in der Regel über Mantelreibung und Spitzendruck in den Boden ab.
Zugpfähle
Bei Zugpfählen ist die resultierende Belastung vom Boden weg gerichtet. Zugpfähle tragen die Belastung über Mantelreibung in den Boden ab.
Auftriebspfähle
Zugpfähle, die aufgrund ihrer starken Mantelreibung ein aufschwimmen wirksam verhindern.
Großbohrpfähle
Pfähle mit großem Durchmesser. Hierzu zählen alle Pfähle mit einem Durchmesser von mehr als 60 cm.
Rohrbohrpfähle
Rohrbohrpfähle zählen ebenso wie Schneckenbohrpfähle zu den Teilverdrängungsbohrpfählen.
VSB-Pfähle
VSB-Pfähle (Verdrängungs-Schraub-Bohrpfahl) und SOB-Pfähle (Schnecken-Ortbeton-Pfahl) zählen ebenso wie der Schneckenbohrpfahl (JACBO-S) zu den Teilverdrängungs-Ort-Pfählen, da sie direkt auf der Baustelle hergestellt werden. Nach dem Abteufen der Bohrung durch die Endlosschnecke wird der Beton durch das zentral angeordnete Schneckenrohr (Seele) eingepresst. Die Schnecke wird gleichzeitig gezogen. Der Armierungskorb wird nachträglich eingepresst oder einfibriert.
Wissenswertes
Im Jahre 1751 erscheinen in Paris die ersten Bände eines für die damalige Zeit sensationellen Lexikons: „Enzyklopädie oder geord- netes Lexikon ... mehr lesen
DEKRA Zertifikat
Die JACBO Pfahlgründungen GmbH hat als erstes Unternehmen der Branche das SCC-Zertifikat erhalten. ... mehr lesen
– Aktualisiert am 30.07.2010 –




