Die Schneckenbohrtechnik von JACBO.
Herstellung eines Bohrpfahls im Detail.

Nach dem Einmessen der einzelnen Bohrpunkte anhand des Pfahlplanes durch einen Vermessungsingenieur beginnt der eigentliche Bohrvorgang: Ausrichten der Bohrschneckenspitze exakt über dem eingemessenen Bohransatzpunkt. Niederbringen der Bohrschnecke bis auf die gewünschte Solltiefe – computergesteuert, erschütterungsfrei und kontinuierlich digital überwacht, um den Bohrprozess stets den jeweiligen Bodenverhältnissen anpassen zu können.

Bohrvorgang

Ist die gewünschte Solltiefe erreicht, wird durch das Zentralrohr der Bohrschnecke Beton in das Pfahlloch gepumpt. Der entstehende Überdruck öffnet die Verschlussklappe an der Bohrspitze und der ausströmende Beton drückt die Bohrschnecke gemeinsam mit dem zu fördernden Bohrgut automatisch und drehungsfrei an die Oberfläche. Der Betondruck wird digital kontrolliert und kann gegebenenfalls erhöht werden, so dass Einschnürungen des Pfahldurchmessers ausgeschlossen sind. Im letzten Arbeitsgang wird die Anschlussbewehrung in den frischen Beton eingerüttelt. Sie kann, je nach Pfahldurchmesser, bis zu 12 m lang sein. Ein positiver Nebeneffekt: Das Rütteln verdichtet nochmals den Beton am Pfahlkopf, der abschließend mit einer Abdeckfolie versehen wird, um eine Verschmutzung oder Austrocknung auszuschließen.

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– Aktualisiert am 05.02.2012 –