Referenz
Gerhard Druck GmbH.
Warum Bohren und nicht Rammen?

…und warum überhaupt so ein Aufwand? Auf Grund der Bodenuntersuchungen wurde festgestellt, dass der auf dem Baugrundstück angetroffene Baugrund nicht genügend tragfähig ist. Spätere Setzungsschäden ohne eine sogenannte „Tiefgründung“ sind daher nicht auszuschließen.

Gerhard Druck GmbH

Also versuchte man mit Hilfe von ca. 17-20 m langen Betonpfählen den nicht tragfähigen Boden zu überbrücken und diese auf eine in dieser Tiefe anzutreffende tragfähige Schicht zu stellen. Das Gebäude steht also praktisch auf einem gigantischen Pfahlrost. Am einfachsten ist das Einschlagen der vorher berechneten Pfähle mit einer großen Ramme in den Boden. Die dabei erzeugten Erschütterungen hätten aber den Arbeitsablauf der großen Druckmaschinen gestört und ggf. Schäden verursacht.

Also entschied man sich für die Gründungsarbeiten auf den schwingungsfrei arbeitenden Bohrer der Firma JACBO Pfahlgründungen GmbH zurückzugreifen und sogenannte Bohrpfähle zu verwenden. Hierzu wurde das Erdreich in vorberechneter Stärke ausgebohrt und das entstehende Loch mit Beton und Eisenbewehrung gefüllt. Nach Fertigstellung wird mittels besonderer Technik die Festigkeit des Pfahles festgestellt, protokolliert und erst dann werden die weiteren Bauarbeiten freigegeben.

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Wissenswertes

Wissenswertes – Pfahlgründungen waren im 18. Jahrhundert geheimes Spezialwissen.

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– Aktualisiert am 06.09.2010 –